Lokalmatadoren
IMAGO / ZUMA Wire

Sie leben in Berlin oder Brandenburg und ihre Passion ist die Musik. Aus diesem Grund macht radioeins regelmäßig Bands, Musiker und Musikerinnen aus der Region zu seinen ganz besonderen Lokalmatadoren.

Christiane Falk zusammen mit Enno Bunger und Hündin Emma © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Enno Bunger

Auf seinem neuen Album "Der beste Verlierer" beschreibt Enno Bunger, wie kompliziert es ist, heutzutage ein Mensch zu sein, der bemüht ist, gerade, aufrecht und voller Haltung zu sein. Die Probleme der Welt, die uns alle berühren, Kriege, Klimawandel, Depressionen... spricht Enno Bunger sprachlich sehr präzise und poetisch an.

Ibadet Ramadani
Michael Jungblut

- Ibadet Ramadani

Zehn Jahre nach dem Ende ihrer Band Super 700 hat die Songwriterin Ibadet Ramadani ihren ganz eigenen Sound gefunden. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt präsentiert sich Ibadet Ramadani als ausgereifte Songwriterin mit viel Gespür für eingängige Melodien und ausgefeilte Arrangements. Ibadet Ramadani ist unsere Lokalmatadorin - und Album war unser Album der Woche.

Bernadette Hengst
Jasper Kettner

- Bernadette La Hengst

Ließe sich das Wort "lokal" steigern, wäre unsere heutige Gästin so etwas wie eine "Lokalstmatadorin". Voraussetzung für einen Besuch in unserer Rubrik ist in Berlin oder Brandenburg zu leben und/oder zu wirken – Bernadette La Hengst geht einen Schritt weiter und "lebt und wirkt" einmal im Monat zwei Stunden lang auf radioeins, wenn sie aus dem Studio in Potsdam-Babelsberg ihre Ausgabe von "Die Sendung" sendet.

Douniah © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Douniah

Douniah stellt ihre Debüt-EP "A Lot, Not Too Much" vor.

Christiane Falk zusammen mit Gisbert zu Knyphausen © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Husten

Zum neuen Album "Aus einem nachtlangen Jahr".

AFAR © radioeins/Schuster
radioeins/Schuster

- AFAR

Unsere heutigen Lokalmatadore sind ein Duo aus Berlin, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, „die Distanz zwischen dem Natürlichen und dem Industriellen zu überbrücken und das Paradox zwischen Organischem und Elektronischem zu erforschen.“

Christine Börsch-Supan und Phillip Staffa © radioeins/V. Witzki
radioeins/V. Witzki

- Hope

Unser Lokalmatador ist heute die Band Hope aus Berlin. Ihre Musik bewegt sich zwischen Indie, Post-Rock, Noise und Ambient/Electronic. Am Freitag erscheint ihr neues Album "Navel". Wir begrüßen einen Teil der Band, Christine Börsch-Supan und Phillip Staffa.

Max Ulrich zusammen mit Barbara Cuesta im Studio © radioeins/Dani Wilke
radioeins/Dani Wilke

- Barbara Cuesta

Die Musikern stellt ihr aktuelles Album "Euforia" vor. Über das Album, und darüber, wie es ist, nach Verträgen bei mittleren bis großen Plattenfirmen auf einmal selbst ein Label zu betreiben, sprechen wir heute mit Barbara Cuesta, denn sie ist unsere Lokalmatadorin.

Christiane Falk zusammen mit Novaa im Studio © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Novaa

Auf ihren bisherigen vier Alben werkelte die in Berlin lebende Musikerin zumeist alleine an ihren Electro-Pop-Songs, und schien sich mit dieser Arbeitsweise ziemlich wohlzufühlen. Umso überraschender, dass sie für den Fünftling „Super Novaa“ gleich ein ganzes Füllhorn an Gästen eingeladen hat: Lie Ning, Mulay und Ayelle sind nur ein paar der Namen, die das Werk mit ihren Beiträgen bereichern. Mal schauen, wer von ihnen auch mit von der Partie sein wird, wenn Novaa demnächst auf Tour geht, und dabei am 12.11. auch in Berlin Station macht.

 

Celina Bostic © radioeins/Schuster
radioeins/Schuster

- Celina Bostic

Celina Bostic setzt sich auf ihrem neuen Album "Nie wieder leise" auf kluge und humorvolle Art mit deutschen Klischees über eine multikulturelle Gesellschaft auseinander. Ihre Eltern kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Celina Bostic findet das großartig und feiert die Diversität in ihren Song "Doppelmoppel" völlig zu recht.

Philipp Johann Thimm © radioeins
radioeins

- Philipp Johann Thimm

Der Berliner Multiinstrumentalist Komponist und Produzent Philipp Johann Thimm hat gefühlt an jeder zweiten Platte, die in den letzten zehn Jahren in Berlin entstanden ist, mitgewirkt, hat mit Moderat, Casper, Haftbefehl oder auch Kraftklub zusammengearbeitet, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Jetzt ist sein Debütalbum "Birds Singing Till The World Ends" erschienen. Ein Titel, der mehrere Bedeutungen haben kann, so Philipp Johann Thimm. Welche das sind und über seine Musik, haben wir uns mit dem Musiker unterhalten.

7ONA Lee
Putu Noah Saraswati

- 7ONA Lee

Bei diesem Künstlernamen würde es naheliegen, den jungen Berliner Musiker im Bereich Hip- Hop zu verorten. Und auch wenn 7ONA Lee eine Weile in New York gelebt hat, ist er kein Rapper geworden.

Schwarz
Katja Strempe

- Schwarz

Hinter dem Künstlernamen Schwarz steht Roland Meyer de Voltaire, bekannt durch die Band Voltaire. Morgen wird sein neues Album "Red Pill" erscheinen, mit funkelnden, treibenden Electrosounds.

Gigolo Tears und Kathrin Wosch © radioeins/Mikol
radioeins/Mikol

- Gigolo Tears

Die Beats sind auf der Höhe der Zeit - so könnte man den Sound von Chris Schalko aka Gigolo Tears ganz kurz und knapp beschreiben, zu hören auf der neuen EP, die morgen erscheinen wird und die den Titel "Crybaby" trägt. Wenn es aber um die eigene Sicht auf die Musik geht, beschreibt Gigolo Tears diese wie folgt: "Nonbinary-fronted Softcore-Heulpop mit queerfeministischen Messages, Boss-Maus-Attitüde und einem Taschentuch in der Hand, um dich zu trösten". Bei uns tut sich dazu noch die oder andere Frage auf. Deswegen haben wir Gigolo Tears kurzerhand zu uns ins Studio eingeladen, um die eine oder andere Antwort zu bekommen.

Lucie
Kharina Alexandra

- Lucie

Die Pandemie ist vorbei, aber viele Alben und Songs, die jetzt veröffentlicht werden, entstanden in dieser Zeit und haben deshalb oft eine dunkle Grundstimmung. Das gilt auch für die gebürtige Berlinerin Lucie. Auf der Basis von eher dunklen Electrosounds verarbeitet sie die mentalen Herausforderungen der letzten Jahre auf ihrer neuen EP.

Robert Kretzschmar © radioeins/Mikol
radioeins/Mikol

- Robert Kretzschmar

Robert Kretzschmar hat schon eine lange Karriere hinter sich. So spielte er für Kat Frankie oder Masha Qrella Schlagzeug, hielt sich dort aber eher im Hintergrund. Diese Zeiten sind jetzt vorbei, denn Robert Kretzschmar hat seine Solokarriere gestartet. Er komponiert und produziert seine eigenen Songs und gibt den Rhythmus vor. Präzise baut er Sythieflächen und Streicher ein, sein Gespür für einnehmende Melodien und sein zurückhaltender Gesang sind weitere Trümpfe.

Elke Brauweiler © radioeins/Jochen Saupe
radioeins/Jochen Saupe

- Elke Brauweiler

Elke Brauweiler kennen einige sicher von ihrer Band Paula. seit sie solo unterwges ist, hat die Musikerin immer gerne Songs von anderen gecovert. Mit ihren eigenwilligen Elektro-Pop und ihrer ewig jung klingenden Stimme, transportiert sie diese Songs auf eine ganz neue Ebene. Demnächst wird eine EP mit Coverversionen erscheinen, darunter Songs von Die Sterne und Kraftwerk. Einziges Kriterium war, die Stücke müssen auf Deutsch sein und eine Dekade musikalisch repräsentieren. Wie Elke Brauweiler die von ihr ausgesuchten Songs interpretiert, ist beeindruckend.

Versacer © Promo
Promo

- Versacer

Im Oktober wird ihr Debütalbum "Nothing Was Gonna Happen If I Didn‘t Say Anything" erscheinen, mit dem sie Bands wie Wanda, Isolation Berlin oder Bilderbuch sicher den ein oder anderen Fan abspenstig machen können. Erstmal aber stellen sie ihre aktuelle Single "Toxic Love" vor, wenn sie heute als Lokalmatadore zu Gast bei radioeins sind.

Jonas Pentzek im radioeins-Studio
Laurina Schräder

- RAR

Jonas Pentzeks Vorliebe für Minimalismus lässt sich bereits am Namen ablesen, den er seinem musikalischen Soloprojekt gab: RAR. Mit elektronischen Beats, mal flächigen, mal wabernden Synthesizern und lakonisch-melancholischem Gesang holt RAR die Neue Deutsche Welle ins 21. Jahrhundert – und landete mit "Kannst Du bei mir bleiben" direkt auf der radioeins-Playlist.

Georg auf Lieder © radioeins/V. Witzki
radioeins/V. Witzki

- Georg auf Lieder

Wenn jemand weiß, wie ein Live-Album geht, dann Georg auf Lieder. Schließlich hat er sich nach seinem 2011 erfolgten Umzug von Hamburg nach Berlin in zweieinhalb Jahren als Straßenmusiker am Alexanderplatz die Fähigkeit erarbeitet, jedes noch so desinteressierte und abgelenkte Laufpublikum für sich zu gewinnen.

Nik Dandelion und Christiane Falk © radioeins/Mikol
radioeins/Mikol

- Nik Dandelion

Mit 13 fing er mit dem Komponieren eigener Songs an. Es folgte die Gründung einer Band. Dann zog es Nik Dandelion nach Berlin. 2017 war das. Er gründete noch eine Band - fünfköpfig - mit der er weiterhin unterwegs ist, aber er macht mittlerweile auch solo Musik. Wie die klingt, das hat uns der Anfang 20Jährige heute erzählt. Und auch, warum er sich für den Namen Dandelion entschieden hat. Dandelion ist Englisch für Löwenzahn. Und Nik mag Pusteblumen, deren Samen so leicht durch die Luft fliegen.

Tristesse
Miklas Heinzel

- Tristesse

In Berlin sucht man Träume und besingt sie von allen Seiten. So auch die Band Tristesse. Sie bewegt sich musikalisch zwischen Indierock, Shoegaze und Dreampop. Das Quintett wird morgen ihr Album "Die Sonne ging unter, auch ich hatte vergessen" veröffentlichen und am 21. Juli folgt dann die Record Release Party im Badehaus.

Louka zu Gast bei Caro Korneli
radioeins

- Louka

Zuhause in der Schweiz wurde immer viel Musik gemacht, denn der Vater von Lisa-Marie Neumann hatte eine Coverband. Louka sind ein Duo, Lisa-Marie Neumann und Johann Seifert wohnen in Berlin und haben sich dafür entschieden auf Deutsch zu singen. Ihr fein arrangierter Indie-Pop passt perfekt zu den Texten, die sich den Widrigkeiten des Lebens stellen.

Ian Hooper
Warner Music

- Ian Hooper (Mighty Oaks)

Der Frontmann der Mighty Oaks hat schon auf vielen großen Bühnen und Festivals gestand. Jetzt wagt er den Schritt zu einer Solokarriere, was aber nicht seinen Ausstieg bei den Mighty Oaks bedeutet, sondern Ausdruck seiner Sehnsucht nach anderen Sounds ist.

Christiane Falk zusammen mit Dexter Francis Mason © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Dexter Francis Mason

Der Berliner Songwriter ist gerade aus New York zurückgekehrt und wurde dort sicher zu neuen Songs inspiriert. Im April erschien "I'm In the Garden", ein sehr persönlich gefärbtes Album, auf dem Dexter Francis Mason sowohl seine Kindheit als auch die Gefühle von Isolation verarbeitet hat.

Fellini von Crucchi Gang
UMD/Vertigo Berlin

- Francesco Wilking und die Rückkehr der Crucchi Gang

Vor drei Jahren entstand die Crucchi Gang, ein loses Band-Kollektiv bestehend aus prominenten Berliner Musiker*innen, die sich für ein Album zusammenfanden, auf dem sie ihre Songs in Italienisch neu aufnahmen. Eher ein Spaßprojekt und der künstlerischen Leitung von Francesco Wilking, der auch die Texte ins italienische übersetzte. Nach dem großen Erfolg des Debüts, folgt nun die Fortsetzung: "Fellini".

Vyka
Pressefoto/Showhite Records

- Vyka

Die in Berlin lebende ukrainische Sängerin, Songwriterin und Produzentin kann und will den Angriffskrieg auf ihr Heimatland nicht fassen. Ihre Heimat hat Vyka mitgebracht und hörbar gemacht. Die Sehnsucht, den Verlust, die Melancholie verwebt sie mit elektronischen und Synthesizer-Klängen und schafft damit den Link zwischen ihrer slawischen Seele und westlichem Sound. Vyka schreibt ihre Songs allein, das prägende Instrument ihrer Musik ist ihre Stimme.

Christiane Falk zusammen mit AKA Kelzz © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Aka Kelzz

Aka Kelzz hat schon immer gerne Musik gemacht. Aufgewachsen in Großbritannien, aus einer musikalischen Familie stammend und stark beeinflusst von Neo-Soul-Künstler*innen wie Erykah Badu, Jill Scott und India Arie, sah Kelzz die Musik als natürliche Umgebung an und wollte eine eigene erschaffen.

Milliarden
Pressefoto

- Milliarden

Morgen Abend wird die Band Milliarden im Huxleys Neue Welt ein Konzert geben und dabei wird das aktuelle Album der Berliner Kombo "Schuldig" vermutlich im Zentrum stehen. Ein wirklich tolles und musikalisch überraschendes Album, so radioeins-Sounds&Stories-Moderator MC Lücke anlässlich der Album-Veröffentlichung vor rund zwei Jahren. Vor ihrem Konzert morgen sprechen wir heute schon mit dem Sänger der Band, mit Ben Hartmann.

Sophia Wetzke zusammen mit Tobias Koett alias Ant Antic © radioeins/Chris Melzer
radioeins/Chris Melzer

- Ant Antic

Der Östereicher und Wahlberliner Tobi Koetz aka Ant Antic ist heute unser Lokalmatador.